Textilien selbst gestalten
Unser Sortiment umfasst T-Shirts, Hoodies, Poloshirts, Sportshirts, Baby- und Kindertextilien sowie weitere Produktgruppen.
Du wählst das passende Modell online, prüfst Material und Schnitt auf der Produktdetailseite – und gestaltest dann im Designer selbst.
Das Textil entscheidet mit – nicht nur das Motiv
Wer mit dem Motiv startet, überspringt den wichtigsten Schritt. Beim Textilien selbst gestalten bestimmt die Produktwahl, wie das fertige Ergebnis wirkt: Ein Oversize-Schnitt verschiebt die optimale Druckposition. Ein Poloshirt aus Piqué-Gewebe stellt andere Anforderungen an das Motiv als glatter Single Jersey. Ein Funktionstextil aus Polyester schließt bestimmte Druckverfahren aus, die auf Baumwolle problemlos funktionieren. Diese Unterschiede zu kennen, bevor Du in den Designer wechselst, erspart Korrekturen und Fehlentscheidungen.
Diese Seite ist die Auswahl- und Orientierungsstufe im Prozess. Hier wählst Du die passende Produktgruppe und danach das konkrete Modell. Auf der Produktdetailseite überprüfst Du Material, Grammatur, Farben und Qualität. Erst dann startet der Designer – mit dem von Dir ausgewählten Produkt.
Welche Produktgruppe zu welchem Vorhaben passt
T-Shirts sind unsere breiteste Produktgruppe im Sortiment. Sie kommen in so vielen Schnitten, Stoffen und Qualitätsstufen daher, dass sich hier fast jedes Vorhaben unterbringen lässt – vom einfachen Einzelstück bis zur größeren Teambestellung. Hoodies bringen mehr Gewicht mit, mehr Stoff und eine deutlich andere Wirkung nach außen. Sie sind dann eine gute Wahl, wenn das Textil langlebiger sein soll oder Schnitt und Gewicht stärker zur Aussage beitragen sollen.
Poloshirts machen einen gepflegteren Eindruck als ein T-Shirt und werden häufiger für Teams, Firmenbekleidung oder Situationen mit Kundenkontakt gewählt. Sportshirts, Oversize-Modelle und Baby- oder Kindertextilien folgen einer jeweils eigenen Auswahllogik – dazu weiter unten mehr.
Auswahl, Produktdetailseite, Designer – die richtige Reihenfolge
Der Designer bei nur.Berlin startet von der jeweiligen Produktdetailseite immer mit dem bereits ausgewählten Produkt. Die Reihenfolge ist deshalb entscheidend: zuerst das Modell wählen, dann auf der Produktdetailseite Stoff, Grammatur, Farbauswahl, Größentabelle und Qualitätsstufe prüfen – wenn alles zu Deinem Vorhaben passt, beginnt die Gestaltung.
Motivgröße, Druckposition und Farbwirkung hängen immer vom Produkt ab. Was auf einem breiten Hoodie-Rücken stimmig aussieht, braucht auf einem schmalen Damen-T-Shirt andere Maße. Ein Brustlogo auf einem Poloshirt folgt einer anderen Platzierungslogik als ein Frontprint auf einem Oversize-Schnitt.
Wo die Unterschiede zwischen den Produktgruppen wirklich liegen
Zwischen T-Shirt und Hoodie steckt mehr als Ärmel und Kapuze. Schwere Sweatware mit 280 bis 320 g/m² verhält sich beim Bedrucken anders als leichtes Jersey mit 150 oder 180 g/m². Schwerere Stoffe verziehen sich beim Druck kaum, nehmen Farbe aber je nach Faserstruktur anders auf. Die jeweilige Grammatur findest Du auf jeder Produktdetailseite. Sie gibt einen ersten Hinweis darauf, wie hochwertig das Produkt selbst ist und wie das Druckergebniss am Ende ausfällt.
Poloshirts unterscheiden sich durch ihr Piqué-Gewebe. Die strukturierte Oberfläche nimmt Farben gut auf, bietet aber eine weniger gleichmäßige Druckfläche als glatter Single Jersey. Für kompakte Brust- oder Ärmellogos ist das Poloshirt eine gute Wahl. Für detailreiche Motive mit Farbverläufen ist ein T-Shirt aus gekämmter Baumwolle manchmal die bessere Basis.
Oversize- und Boxy-Schnitte sind keine Variante des klassischen Regular Fit, sondern eigene Schnittstile. Breitere Schultern, mehr Raum für Bewegung des Körpers und völlig andere Proportionen machen sie für modischere oder trendnähere Projekte attraktiv – verändern aber auch, wo ein Motiv am besten platziert werden sollte. Wer einen Entwurf direkt aus einer normalen Kategorie übernimmt, muss Platzierung und Motivgröße fast immer neu abstimmen.
Sportshirts: anderes Material, andere Druckregeln
Funktionstextilien bestehen meist aus Polyester oder Polyestermischgewebe. Das hat direkte Auswirkungen auf die Wahl des Druckverfahrens: DTG-Direktdruck, der auf Baumwolle sehr gut funktioniert, ist auf reinem Polyester nicht einsetzbar. Stattdessen kommen DTF-Transferdruck, Flexdruck oder Sublimationsdruck in Frage – je nach Motiv und Textilfarbe.
Wer Trainingsshirts, Laufgruppen-Trikots oder Sportkleidung für Events gestaltet, steigt deshalb am besten direkt in der passenden Produktgruppe ein. Die Materialangaben auf der Produktdetailseite geben konkrete Hinweise darauf, welche Verfahren möglich sind.
Baby- und Kindertextilien: Stoff und Druckfläche zuerst
Bei Baby Bodys, Stramplern und Kindertextilien stehen Stoff und Alltagstauglichkeit an erster Stelle. Vorgewaschene Bio-Baumwolle mit OEKO-TEX®-Zertifizierung ist bei direktem Hautkontakt eigendlich kein optionales Merkmal. Die meisten Babytextilien in unserem Sortiment erfüllen diese Anforderung.
Die Druckflächen sind kleiner als bei Erwachsenenkleidung. Das beeinflusst Motivgröße, Platzierung und den möglichen Detailgrad von Grafiken. Wer ein Motiv aus einer anderen Kategorie direkt übernimmt, sollte immer überprüfen ob es noch passt. Der direkte Einstieg über die entsprechende Baby- oder Kinderkategorie spart diesen Umweg.
Was Material, Qualitätsstufe und Produktion mit der Auswahl zu tun haben
Hochwertige Rohtextilien sind die Grundlage für gute Druckergebnisse. Wir arbeiten vor allem mit Marken wie Stanley/Stella, Neutral und Promodoro – nicht weil sie besonders bekannt sind, sondern weil ihre Stoffe in der täglichen Produktion zuverlässig funktionieren. Ringgesponnene und gekämmte Baumwolle nimmt Farbe gleichmäßiger auf. Vorgewaschene Textilien laufen nach der ersten Wäsche weniger ein. Die günstigste Ware kommt im Sortiment grundsätzlich nicht vor, weil dünnere Stoffe und schwächere Verarbeitung das Druckergebnis und die Haltbarkeit stark beeinträchtigen.
Das Sortiment ist in sechs Qualitätsstufen gegliedert: Basic, Basic+, Standard, Standard+, Premium und Premium+. Für die meisten Projekte empfehlen wir mindestes Standard oder Standard+ als guten Ausgangspunkt. Premium-Textilien sind dann eine Überlegung wert, wenn Langlebigkeit, Passform und Tragekomfort stärker im Vordergrund stehen.
Produziert wird in Berlin, in unserer eigenen Textildruck- und Stickproduktion. Jedes Stück wird nach Bestell- bzw. Zahlungseingang produziert – kein Lager, keine Überproduktion. Druckdaten, Druckgrößen und Positionierungen werden archiviert, sodass Nachbestellungen jederzeit identisch reproduziert werden können.
Für welche Anlässe und Vorhaben unser Sortiment genau das Passende ist
Privatpersonen bestellen meistens Einzelstücke: ein Shirt mit eigenem Foto, ein Hoodie als Geburtstagsgeschenk, ein Babybody mit Name und Datum. Einzelstücke sind bei nur.Berlin ohne Aufpreis bestellbar. Ab drei Stück greifen gestaffelte Mengenrabatte bis zu 25 % bei 100 Stück – das lohnt sich auch für kleinere Gruppen oder Familien schnell.
Teams, Vereine und Firmen suchen meist einer möglichst lang verfügbaren Grundlage für wiederholbare Bestellungen. Qualitätsstufe, Formstabilität und identisch reproduzierbare Ergebnisse spielen hier eine größere Rolle als bei einem einmaligen Druck. Poloshirts und Hoodies werden von diesen Kunden besonders oft gewählt. Für Großbestellungen ab 100 Stück erstellen wir Dir gern ein individuelles Angebot – auch für Veredelungen mit einer Stickerei ab 50 Stück. Stick ist derzeit nicht über den Designer konfigurierbar, wir freuen uns daher auf Deine Anfrage.
Brands, Merchandise-Projekte und Streetwear-Ideen landen oft bei Oversize- und Boxy-Schnitten. Der Schnitt ist dort Teil des gesamten Produktkonzepts. Wer Merch entwickelt, sollte Textil und Motiv deshalb gemeinsam planen – nicht das Design zuerst und das Textil als Nebensache.
Starte mit der Produktgruppe, die zu Deinem Vorhaben passt
Wähle zuerst den richtigen Einstieg. Das konkrete Modell, alle Materialdetails und die Gestaltungsoptionen siehst Du auf der Produktdetailseite – von dort aus wechselst Du direkt in den Designer. Hier die Abkürzung zu unseren beliebtesten Produkten.
Häufige Fragen zum Selbstgestalten
Die verfügbaren Druckbereiche werden Dir im Online-Designer direkt auf dem gewählten Textil angezeigt. Je nach Produkt kannst Du Dein Motiv innerhalb der vorgesehenen Druckfläche frei platzieren und skalieren.
Die aktuelle Größe wird in Zentimetern angezeigt und entspricht der tatsächlichen Druckbreite auf unseren Referenzgrößen. Enthält Deine Grafik einen transparenten oder leeren Rand, wird dieser mitgerechnet. Entferne überflüssige Ränder vor dem Upload, damit die cm-Angabe exakt dem späteren Druckmaß entspricht.
In unserer Berliner Produktion setzen wir je nach Textil und Motiv unterschiedliche Verfahren ein: DTG-Direktdruck und DTF-Transferdruck für fotorealistische Motive, Farbverläufe und detailreiche Grafiken. Flexdruck für konturstarke Logos und Schriftzüge mit glatter, matter Oberfläche. Flockdruck für samtige, leicht erhabene Motive. Sublimationsdruck ausschließlich auf weißen oder sehr hellen Polyestertextilien.
Das passende Verfahren bestimmen wir anhand von Textil und Motiv. Du kannst es aber auch geziehlt im Designer auswählen und festlegen. Stickerei bieten wir ab einer Auflage von 50 Stück an – sie ist derzeit nicht über den Online-Designer bestellbar, sondern auf Anfrage über unseren Kundenservice erhältlich.
Ja. Im Designer kannst Du eigene Bilder und Logos direkt hochladen. Unterstützte Formate für Pixelgrafiken sind JPG, PNG, TIFF und PDF – für transparente Hintergründe empfehlen wir PNGs oder TIFFs. Für Flex- und Flockdruck ist eine Vektorgrafik (AI, EPS oder PDF) zwingend erforderlich.
Für ein scharfes Druckergebnis sollte Dein Bild in der gewünschten Druckgröße mindestens 300 dpi haben. Druckdaten werden vor der Produktion immer von uns geprüft – bei unzureichender Auflösung melden wir uns ggf. vor dem Druck bei Dir.